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Appenzeller Zeitung

Heiteres Theaterspiel, gekonnt aufgeführt

Auf den frühen Nachmittag des Stefanstages hatte die Landjugend Appenzell zu ihrem jährlichen Theateranlass eingeladen. In drei Akten wurde das Spiel um «Dorlis Ultimatum» ausgetragen. Es wurde eine muntere Aufführung unter der Regie von Erich Koller.

Ein Bauernhof ohne eine Bäuerin ist undenkbar. Das war die Ansicht von Dorli (Manuela Gmünder), der Magd des Bauern Alois (Urs Fässler). Nach dem Tod der Bäuerin lag die ganze Arbeitslast auf ihr, während der Bauer, sein Sohn Thomas (Roman Koller) und der Knecht Sepp (Pirmin Neff) lieber in die Beiz gingen. Also brachte Dorli ihr Ultimatum ein: Eine neue Bäuerin musste her, oder sie würde den Hof verlassen.
Angeregt durch seine Umgebung besann sich aber auch Bauer Alois wieder auf seine Chefposition. Im zweiten Akt gab es heitere Verwirrung mit dem Auftritt weiterer Personen: Franz (Valentin Schnider), der Bruder des Bauern Alois, kam dazu und Babette (Sandra Graf). Käthi (Sonja Gmünder) und Susi (Petra Inauen) belebten das Bild, aber auch Mizzi (Nadine Fuchs) und Poldi (Adrian Fässler). Da waren so tiefsinnige Überlegungen zu hören wie «Man kann heiraten oder nicht heiraten, nach zehn Jahren bereut man es». Der dritte Akt führte, wie nicht anders zu erwarten war, zum Happy End mit fünf Paaren auf der Bühne.


 
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