Home
Persönlich
Einführung
Kontakt
Gästebuch
HP News
Stückliste Schweiz
Inhalte Schweiz
Stückliste Deutschl.
Inhalte Deutschl.
Referenzen Schweiz
Referenzen Deutschland
Neuheiten
In Vorbereitung
Presse
Tatort Villa Bock
Diagnose Alptraum
Bloots een Viddelstünn
Airline Wassermann
Mafia Lady Xenia
Empire Röck
Das Auge der Isis
Der Fall Vogelmeise
Flucht nach Tatakoto
S Rösli übernimmt s Kom.
Geischter vo Folterstei
Big Brother spezial
Nur ohni Schueh
Dorlis Ultimatum
Fotos
Premieren
Links
Witzforum
Unterhaltung
Haftung
Meine Banner
Newsletter
Private Reisefotos
 





Free counter and web stats





Empire Röck und Männertröim

Abstecher nach Hamburg

Was die drei gebeutelten Freunde und Ehemänner im Schwank «Empire-Röck und Männertröim» alles andere als lustig finden, amüsierte das Publikum umso mehr. Wahre Lachstürme löste das Stück in drei Akten von Daniel Kaiser aus. Bei den Ehepaaren Hösli, Müller und Egli haben eindeutig die Frauen die Hosen an. Derweil die drei von Goethe begeisterten Ehefrauen und ihre noch unverheiratete Freundin Luggi zwecks Literaturstudium nach Italien verreisen, werden die Männer dazu verknurrt, im Haus nach dem Rechten zu sehen. Doch ist die Katze aus dem Haus, ist Hamburg nicht weit. Nur dumm, wenn die amourösen Abenteuer aus dem Norden und dem Süden nachher zu Hause auftauchen.
Das turbulente Stück voll Komik und Pointen gab den zehn Darstellerinnen und Darstellern unter der Regie von Bernhard Bühler einmal mehr Gelegenheit, mit ihrem schauspielerischen Talent und Können zu überzeugen. Mit einer umwerfenden Interpretation liessen sie die Figuren lebendig werden. Mit ihrer köstlichen Darstellung forderten Thomas Rohr und Toni Gantenbein als geplagte Ehemänner, Karin Etter als die unverheiratete Freundin Luggi oder Susanne Schmidig als Hamburger «Andenken» zu Applaus auf offener Bühne. Nicht unerwähnt bleiben soll zudem, dass die Souffleuse nie merklich in Aktion treten musste.





Höngger - Zeitung
Empire Röck und Männertröim
Training für die Lachmuskeln

Freitagabend im Kirchgemeindehaus Höngg. Das Publikum füllt langsam den Saal. Gekommen sind alle - von den Grosseltern bis hin zu den Enkeln. Es wird heute die  Aufführung  "Empireröck & Männertröim" gegeben.

Was wird die Regisseurin Uschi Ulrich wohl präsentieren?
Die Geschichte hat einen wirklich mitgerissen. Die Schauspieler haben so überzeugend gespielt, dass man das Gefühl bekam, dass sie gewisse Situationen schon aus dem realen Leben kennen....
Die Beziehung zwischen Schauspieler und Publikum war mehr als gelungen - so gab es doch ab und zu einige laute Zurufe. An diesem Abend im KgH blieb kein Auge trocken. Verdienter Applaus - Die Bühnenpräsenz war so gross, wie man es sich in einem kleinen Theater nicht in diesem Ausmass vorgestellt hätte. Vor Beginn wurde erwähnt, dass die Einnahmen der kommenden Sonntagaufführung in das Kinderhilfswerk Sternschnuppe fliessen werden, was den positiven Eindruck der gesamten Organisation noch zusätzlich stärkte.
Ein gelungener Abend! (Janinie Brunke)
(gekürzte Fassung aus dem "Höngger" vom 28. April 2005)





Und das alles wegen Goethe

STEIN. Gut gelaunte und in den Figuren bestens besetzte Laiendarsteller liessen das Publikum für zweieinhalb Stunden alle Sorgen vergessen, auch wenn sichder eine oder andereMann – vielleicht in etwas abgemildeter Form – in dem Theaterstück wiederfand.

Es ging nämlich um das «Alltagsthema » des von seiner Ehefrau unterdrückten Mannes. Natürlich war es deutlich überzeichnet, doch war es immer wieder lustig zu sehen, wie drei ausgewachsene Männer vor ihren Frauen buckelten. Zugegebener Massen hatten aber auchalle drei ausgesuchte Drachen geehelicht. Da muss doch Otto Hösli (Ralph Ammann) seinen Schnaps vor seiner Frau Rösli (Adeline Ursprung) imWCSpülkasten verstecken. Sein Freund Erich (Erwin Kälin) wird von seiner Janett (Catherine Wouters) in den Senkel gestellt, wenn er sich einmaleine Zigarette genehmigt und Udo Egli (Onur Kaynar), der dritte im Bunde, hat bei seinem resoluten «Schatzi» Claudia (Noreen Ammann) überhaupt nichts zu sagen. Zum Damentrio gehört noch Luggi Odermatt (Susi Schmidli),die natürlichzu ihren Freundinnen hält, aber als noch ledig den Umgang der Ehepartner untereinander nicht so ganz nachvollziehen kann.

Auf die Reeperbahn statt zu Studienzwecken nach talien  

Die Männer wollen in ihremTheaterverein ein Goethe-Stück aufführen. Zu Studienzwecken planen sie eine Reise nach Italien. Als die Frauen dies erfahren, planen sie, frei nach Goethes Buch «Italienische Reise», ebenfalls auf diesen Spuren gegen Süden zu wandeln. Doch die Männer buchen unbemerkt um und wählen Hamburg «mit Reeperbahn und so» als Reiseziel. Der Frauentrip bleibt nicht ganz ohne Folgen und auch die Männernhattenwohl inHamburg einigen Damen «vergessen» mitzuteilen, dass sie verheiratet sind. Taucht doch plötzlich die Bardame Xenia (Corinne Binkert) ebenso auf wie ein feuriger Salvatore (Marcel Germann) und auch Denise (Nadia Lupo), die ansehnliche Designstudentin im Haushalt der Höslis, könnte für etwas Verwirrung sorgen. Mehr soll aber hier nicht verraten werden, stehen die Akteure doch am 13. und 14. Januar um 20 Uhr und am 15. Januar um 14 Uhr noch einmal auf der Bühne. Dennoch kann festgehalten werden, dass sich das Publikumwie auch der anwesende Autor Daniel Kaiser (siehe «Nachgefragt») köstlich amüsierten. Ohne die Leistungen der anderen schmälern zu wollen, war die Rolle des Otto Hösli dem Ralph Ammann auf den Leib geschrieben. Alle drei Ehemänner spielten die «Unterdrückten » hervorragend, doch Ralph Ammann konnte allein schon mit seinem Gesichtsausdruck das Publikum auf seine Seite ziehen. Für alle, die das Lachen verlernt haben, war der Schwank reine Medizin.

Der turbulente Schwank «Männerträum und Traummänner» des Theatervereins Stein beschertebereits zur Premiere ein volles Haus. Hervorragend besetzt und von Hans- Ruedi Stelzer inszeniert,sprang der zündende Funke, gespickt mit Komik und Pointen, schnell von der Bühne auf das hervorragend mitgehende Publikum über.FRICKTAL Dienstag, 10. Januar 2006

Gespräch mit dem Autor

NFZ: Wann haben Sie den Schwank Schwank «Männerträum und Traummänner» geschrieben?

Kaiser: Im Original heisst der Schwank «Empire-Röck und Männertroim » und ist neun Jahre alt.


NFZ: Gefällt ihnen ihr Theaterstück?

Kaiser: Ich würde es wahrscheinlich heute nicht mehr so schreiben.


NFZ: Wie viele Theaterstücke haben Sie schon geschrieben?

Kaiser: 22 Schwänke und Krimis. Ich schaue mir dann auch immer gerne das Stück auf der Bühne an.


NFZ: Spiegelt sich in ihren Bühnenstücken ihre Person?

Kaiser: Ich lache gerne und deshalb sind die Schwänke wie auch Krimis immer sehr lustig.


NFZ: Sind Sie manchmal enttäuscht,

Kaiser: Enttäuscht noch nie, ich denke höchstens: So kann man es auch machen.


NFZ: Wie sind Sie heute zufrieden?

Kaiser: Ich habe das Stück jetzt schon einige Jahre nicht mehr gesehen, aber ich finde es hervorragend umgesetzt.


NFZ: Das heisst, Sie haben sich ebenso amüsiert wiedas Publikum? 
Kaiser: Natürlich, denn ich wusste ehrlich gesagt nicht mehr, wie es ausgeht    


Fred Thelen sprach mit dem Autor des Theaterstücks Daniel Kaiser aus Dornach.





Jubel, Trubel, Heiterkeit

Eschenz - Jubel, Trubel, Heiterkeit in der voll besetzten Turnhalle: Jungwacht und Blauring Eschenz hatten mit ihrem abendfüllenden Theaterstück «Empireröck und Mannäträum» von Daniel Kaiser einen ausgezeichneten Riecher für ein erfolgreiches Volkstheater bewiesen: Das Stück kam hervorragend an - gerade weil es die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen schien. Unterdrückende Frauen und hilflose Männer, die von Freiheit träumen. Doch es kommt alles anders als erwartet.

Witz und Überlebenswillen

Ja, sie können einem schon leid tun - die drei Freunde Otto Hösli (Pius Diener), Erich Müller (Emil Meier) und Udo Egli (Beda Holenstein), die so schrecklich unter ihren Frauen, Rösli Hösli (Regula Diener), Janett Müller (Sabrina Moser) und Claudia Egli (Iris Weber) leiden. Und doch entwickeln sie - insbesondere Otto Hösli - so viel Witz und Überlebenswillen, dass es immer wieder zu den köstlichsten Situationen kommt: So haben die Frauen Zigaretten und Schnaps gesperrt. Aber Otto Hösli weiss sich zu helfen. Die Zigaretten sind schliesslich dreifach gesichert im Tiefkühlschrank zu finden, eine wahre Prozedur, will er nur an eine herankommen. Als er aber seine vom falschen Ende her anzündet und alles von vorn beginnen müsste, hat er die Lacher auf seiner Seite.
Natürlich kommen die Frauen hinter die Schliche der Männer und als Rösli ihren Mann fragt: «Haltet ihr uns eigentlich für blöd?» antwortet er mit dem «Schlachtruf» des Abends: «Rosa - Rösli (was Pius Diener jedes Mal unnachahmlich komisch hervorbringt), muss ich Dir eine Antwort darauf geben?» Für ihr aufmüpfiges Verhalten werden die Männer bestraft mit vier Monaten Bunker. Mit von der Partie sind Luggi Odermatt, Freundin von Rösli (Priska Götz), der die Männer eigentlich leid tun sowie die Haushälterin Grittli (Pamela Knobel), die sich als Nähkünstlerin entpuppt. Sie schneidert die Empireröcke für das geplante Theaterstück von Goethe, mit der die Frauenabendschule unterstützt werden soll.


«Hamburg - wir kommen»

Die Situation spitzt sich zu, als die Männer beschliessen, eine «Studienreise nach Italien», und zwar auf den Spuren Goethes, zu unternehmen, um angeblich für das Theaterstück zu recherchieren. Was sie wollen, ist ein Stück Freiheit und das erhoffen sie sich in Hamburg auf der Reeperbahn. Die Frauen beschliessen, alleine nach Italien zu fahren. Und als es so weit ist, ertönt der laute Erlösungsschrei: «Hamburg, wir kommen.» Aber danach fangen die Schwierigkeiten erst richtig an, denn die Hamburger Bardamen reisen ihnen nach. Zu den Höslis kommt Xenia (Sarah Spichtig) und rund gehts mit dem Nudelholz und wüsten Drohungen.
Wer weiss, was alles noch passiert wäre, wenn nicht plötzlich Salvatore aus Italien (Philipp Diener) gekommen wäre. Haben etwa die drei ach so tugendhaften Frauen? Ja, sie haben und nun kehrt sich die Situation um, die Männer bekommen Oberwasser, und jetzt werden die Frauen zur Strafe in den Bunker verbannt. Ende gut, alles gut: Neu verliebt ziehen alle gemeinsam in den Bunker. Salvatore macht sich ungeniert an Luggi heran. Fast überflüssig zu sagen, dass ein sehr langer und herzlicher Beifall allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne für dieses schwungvoll und gut gespielte Spiel dankte


 
Top