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Die Schemeli Bühne Reinach strapaziert mit dem Stück «Airline Wassermann» die Lachmuskeln

Eugen Wassermann will seine «Schissdräck-Maschine» an einen zwielichtigen Mexikaner und einen Scheich verkaufen. Dass er dabei übers Ohr gehauen wird, merkt er zu spät                          

Schauplatz der aktuellen Schemeli-Aufführung ist ein Bauernhof. Aber keiner im gewöhnlichen Sinne: Auf dem modernen Hightech-Hof ist der Kuhmist Gold wert.


Wie macht man aus Kuhmist Trinkwasser? Der Normalbürger schüttelt auf diese Frage den Kopf und tut dies als Hirngespinst ab. Nicht so der findige und geldgierige Gross-bauer Eugen Wassermann aus Reinach: Er hat auf seinem vollautomatisierten Hightech-Bauernhof eine scheinbar bahnbrechende Erfindung gemacht, die eben diesen Kuhmist in Trinkwasser verwandelt. Diese Wundermaschine möchte er für viel Geld an zwielichtige Geschäftspartner verkaufen. Was Eugen Wassermann zu seinem Glück noch fehlt, sind die Unterschriften auf dem Vertrag und ein Reinach, das ganz auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Er träumt von einer grossen Industriestadt. Die Krönung des Ganzen: Ein eigener Flugplatz inklusive Fluggesellschaft mit dem Namen «Airline Wassermann».
Angetan von seiner vermeintlichen Genialität, nimmt er gar nicht wahr, dass seine ganze Familie unter seiner Geldgier und Skrupellosigkeit leidet. Allen voran seine Frau, die sich wieder ein normales Leben auf dem Bauernhof wünscht. Aber auch die Töchter leiden unter dem selbstgefälligen Vater: Mit den Söhnen des armen Bauern Karl Hufeisen haben die beiden eine Liaison, die das Familienoberhaupt gar nicht goutiert. Er möchte seine Töchter lieber an einen Scheich und einen reichen Mexikaner «verkaufen». So wächst der Unmut auf dem Hof wie der Kuhmist im Stall. Wie bringt man den grössenwahnsinnigen Eugen Wassermann bloss wieder zur Vernunft?

Komische Situationen, freche Dialoge
«Airline Wassermann» stammt aus der Feder von Daniel Kaiser, der auch als Regisseur die Fäden zog. In drei Akten wird die Geschichte des geldgierigen Bauern und Tyrannen Eugen Wassermann (brilliant: Roland Kurz) erzählt. Auch dieses neuste Lustspiel der Schemeli Bühne lässt keinen Lacher aus: Das Stück ist gespickt mit urkomischen Situationen und frechen Dialogen. Etwas anderes ist man sich vom Schemeli auch gar nicht gewohnt. Die talentierten Laiendarsteller sind ein Markenzeichen der Gruppe und über die Dorfgrenzen hinaus bekannt. Besonders viel Plausch hatte das Publikum heuer an den zwielichtigen Geschäftspartnern von Eugen Wassermann, einem Scheich (Harald Ofenheusle) und einem reichen Mexikaner (Michael Bogucki). Die beiden spielten sich zum Ende des Lustspiels in einen richtigen Rausch. Auch das aufwändige Bühnenbild ist typisch für das Schemeli. Und dieses Mal ist das Bühnenbild mit allen technischen Schikanen ausgerüstet: Von der Videoprojektion bis hin zur blinkenden Wundermaschine – alles findet Platz auf der Schemeli-Bühne.
Übrigens: Ob Eugen Wassermann tatsächlich zu seinen Millionen und seiner eigenen Airline kommt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Wer es herausfinden will: Die Schemeli Bühne Reinach tritt noch zweimal in der Weiermatthalle auf, und zwar morgen Freitag 3. Februar und am Samstag, 4. Februar, jeweils um 20 Uhr
















Theater-Zytig  ZSV






Die Landjugend Gossau begeisterte

Die Landjugend Gossau und Umgebung begeisterte mit dem Lustspiel  Airline Wassermann von Daniel Kaiserandwil. Arbeitsfauler Knecht und Magd, vollautomatisierter Bauernhof, Kuhmist, der zu Trinkwasser werden soll. Im Lustspiel "Airline Wassermann" war alles verkehrt - ausser der Liebe.

Im Normalfall müssen sich Liebende in einem Lustspiel erst finden. Nicht so in "Airline Wassermann" das die Landjugend Gossau und Umgebung in diesem Jahr aufführte. Die Paare waren bekannt, gleich drei an der Zahl. Sie mussten aber einiges durchmachen, bis sie den reichen Bauern Eugen Wassermann ihrer Liebe überzeugt hatten. Dieser war nämlich von seiner Idee besessen, aus Kuhmist Trinkwasser herzustellen.Überzeugende Mimen

Die Mimen wussten zu gefallen. Heidi Wassermann (Regula Graf) und Udo Hufeisen (Patrick Imper) überzeugten mit ihrer frisch und gekonnt dargestellten Situationskomik. Käthi Wassermann (Regula Keller) und Hans Hufeisen (Stefan Wick) machten im Versteckspiel um ihre Liebe wacker mit. Die Fäden in der Hand hielt Dorli Wassermann (Bernadette Jöhl), die ihren Mann (Urs Fürer) letztlich wieder auf den richtigen Weg bringen konnte. Zum Gelingen trugen die Magd Vreni und der Knecht Sepp (Brigit Hürlimann und Beat Moser), Martha und Karl Hufeisen (Sonja Hinder und Hansueli Schweizer) sowie Gerda Rutz als Gemeindepräsidentin bei.Wasser aus Kuhmist

Sie alle hatten es aber nicht leicht. War die Vollautomatisierung des Bauernhofes von Eugen Wassermann zur Gewohnheit und Arbeit ein Fremdwort geworden, mit Wassermanns Verrücktheit konnten sie sich nicht abfinden. Er wollte Kuhmist zu Trinkwasser umwandeln. Produktionshallen mit 100 000 Kühen als Mistlieferanten und gar die eigene Airline hatte er bereits geplant. Milch wurde für ihn zum lästigen Abfallprodukt. Es dauerte, bis sich das Umfeld von Wassermann ihn mit List von seinen Ideen befreite. Widerwillig, aber doch überzeugt, akzeptierte er. Der Landjugend ist es gelungen, mit viel Witz einen unterhaltsamen Abend zu gestalten, obwohl er mit seinen vier Stunden Theater recht lange ausgefallen war.

Copyright © St.Galler Tagblatt AG
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Viele Lacher bei Premiere von Airline Wassermann

Theatergruppe Rennertehausen begeisterte im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus Rennertehausen. Immer wieder gab es Szenenapplaus und herzhafte Lacher: Mit dem Stück "Air Wassermann" haben die Mitglieder der Theatergruppe Rennertehausen eine begeisternde Premierenvorstellung gegeben.

Zum Inhalt: Eugen Wassermann ist ein reicher Großbauer und ein geldgieriger und größenwahnsinniger Erfinder. Alles wird auf seinem Hof automatisch und vollelektronisch erledigt. Die neueste Erfindung von Wassermann ist eine Maschine, die aus Kuhmist Trinkwasser herstellt, Wassermann will die Lizenz für die Maschine verkaufen und speziellen Kuhmist dazu exportieren. Dazu braucht er eine eigenen Flugplatz und seine eigene Fluglinie, eben die Airline Wassermann. Um das zu erreichen, tyrannisiert Wassermann die Nachbarn und will sogar seine beiden Töchter an reiche Geschäftsleute verkuppeln.

Soweit die Geschichte der "Air Wassermann" in Kurzfassung. Die Akteure der Theatergruppe Rennertehausen unter der Leitung Karl Heinz Holzapfel spielten mit Witz und Begeisterung das Theaterstück von Daniel Kaiser. Schnell sprang der Funke auf das Publikum über. Immer wieder gab es Szenenapplaus und herzhafte Lacher.

Lokale Bezüge

Gelungen war auch der lokale Bezug von Eugen Wassermann, alias Holger Sellmann: Osterfeld wird geschleift, um Platz für ein Kasino zu schaffen, in Haine wird eine Kuhmist-Komprimierungsanlage gebaut und aus Allendorf und Battenfeld wird eine Halle für 100 000 Rindviecher. Der Tower der Air Wassermann, kommt an die Kläranlage.

Alle Mimen waren sehr souverän und textsicher, auch Dank der Souffleuse Karin Schäfer. Die Schauspieler der Gruppe waren auch in der letzten Reihe noch klar und deutlich zu verstehen.

In der Rolle als Gemeindepräsidentin debütierte Nina Hoffmann. Sie stand das erste Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Holger Sellmann als Eugen Wassermann, dagegen spielt nun seine 30. Saison in der Theatergruppe. Alle Charaktere wie Verena, die Magd (Petra Eckel), Josef, der Knecht (Fred Balouschek), Tochter Heidi (Simone Krafthöfer), Wassermanns Schwester (Conny Hoffmann) und Frau Wassermann (Regina Krümmelbein) Vater Hufeisen (Ewald Born), Mutter Hufeisen (Gerlinde Naumann), Bruder Hufeisen (Harald Geil) , Sohn Hufeisen (Carsten Schäfer) waren mit ihren Rollen hervorragend besetzt.

Besonders Harald Geil und Karsten Schäfer in ihrer "Zweitrolle" als reicher Mexikaner und reicher Scheich waren die Rolle auf den Leib geschrieben. Sie sorgten für reichlich Lacher und Applaus.

Schade, dass nur einmal im Jahr Theater in Rennertehausen ist. Denn was die Gruppe zeigt, ist schon deutlich mehr als Freizeittheater.   (Text: Olaf Dudek)




Tosender Applaus für Rennertehäuser Theatergruppe

Minutenlangen Schlussapplaus belohnte die Rennertehäuser Theatergruppe am Sonntagabend bei der Premiere des Schwanks „Airline Wassermann“ im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus. 

                                                                            

Die Rennertehäuser Theatergruppe begeisterte das Publikum mit der Aufführung des turbulenten Stücks ?Airline Wassermann?. (Foto: nih)
  
Ob dumme Magd, egoistischer Tyrann oder feuriger Mexikaner – die elf Laiendarsteller präsentierten glaubhaft die unterschiedlichsten Charaktere. Mimik und Gestik der Schauspieler sorgten im Publikum immer wieder für Lachsalven und tosenden Applaus.

Das turbulente Stück dreht sich um Großbauer und Erfinder Eugen Wassermann (Holger Sellmann), der auf seinem Hightechhof alles elektronisch erledigen lässt. Magd Verena (Petra Eckel) und Knecht Josef (Fred Balouschek) müssen lediglich einige Knöpfe betätigen, dann ist die Arbeit des Tages getan. Wassermanns neueste Erfindung ist eine Maschine, die aus Kuhmist Trinkwasser macht.

Der Großbauer hofft, durch den Verkauf der Lizenz das ganz große Geld zu machen. Seine Pläne sehen unter anderem die Verlegung der Bundesstraße und der Hainer Kirche vor, damit Flächen für die Kühe, Lagerhallen für den komprimierten „Scheißdreck“ sowie ein riesiger Flugplatz für die „Airline Wassermann“, mit der der Kuhmist exportiert werden soll, geschaffen werden können.

Die Gemeindepräsidentin Theresia Engel (Nina Hofmann) weigert sich jedoch, den Plänen zuzustimmen. Da er nun kein Land hat, um seine Fabrik zu bauen, funktioniert Wassermann sein Wohnzimmer zu einer Werkshalle um, was seiner Frau Doris (Regina Kümmelbein) ganz und gar nicht gefällt.

Interessenten für die revolutionäre Maschine Wassermanns sind schnell gefunden: ein reicher Araber und ein gut betuchter Mexikaner sind am Kauf interessiert. Als „Rabattmarken“ sollen die reichen Geschäftsmänner Wassermanns Tochter Heidi (Simone Krafthöfer) und seine Schwester Katrin (Conny Hoffmann) erhalten und diese heiraten dürfen.

Die beiden sind jedoch schon heimlich mit dem armen Bauernsohn Udo Hufeisen (Carsten Schäfer) und dessen Onkel Hans (Harald Geil) liiert und absolut nicht mit den Plänen Wassermanns einverstanden. Energisch wissen sie sich mit Hilfe der Mutter, der Gemeindepräsidentin und der Nachbarsfamilie Hufeisen gegen die Eltern Karl (Ewald Born) und Marta (Gerlinde Naumann) zu wehren und hecken einen Plan aus.

Es kommt zu turbulenten Verwicklungen, die dafür sorgten, dass im Publikum kein Auge trocken blieb.

Am Samstag, 7. Februar, und Sonntag, 8. Februar, wird der Dreiakter von Daniel Kaiser nochmals um jeweils 19 Uhr im Rennertehäuser Dorfgemeinschaftshaus aufgeführt. Am 7. Februar wird es um 14 Uhr ebenfalls eine Aufführung für den DRK-Seniorenclub geben. Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis von fünf Euro bei den Zweigstellen der Sparkasse Battenberg in Allendorf und Rennertehausen erhältlich. Kinder erhalten ermäßigten Eintritt. Auch an der Abendkasse können noch Karten erworben werden. Vorbestellungen sind beim Leiter der Theatergruppe, Karl-Heinz Holzapfel, unter der Telefonnummer 06452/1326 möglich.





Aus Kuhmist wird Wasser

Fürstenberg. Ein Bauernhof, auf dem nichts von Hand getan werden muss? Diese Zukunftsvision ist bei Großbauer Eugen Wassermann (Anton Buckert) Realität.

Neue Erfindung:    Das Wohnzimmer mutiert zur Werkstatt, damit die Maschine zur Umwandlung von Kuhmist in Trinkwasser gebaut werden kann. Foto: Zecher-Christ


Auf dem Hof des größenwahnsinnigen, geldgierigen Erfinders wird sämtliche Arbeit vollautomatisch erledigt. Lediglich die Kaninchen muss Ehefrau Doris (Diana Pohlmann) noch von Hand füttern. Wenn allerdings Knecht Josef (Eric Friedewald) oder Magd Verena (Katja Seebold) mal einen falschen Knopf auf der High-Tech-Anlage drücken, kann es durchaus passieren, dass der Güllewagen seinen Inhalt nicht auf dem Feld, sondern über Nachbarin Marta Hufeisen (Jenny Oberlies) entleert. Da schwillt ihrem Ehemann, Landwirt Karl, (Torsten Pohlmann) zu Recht der Kamm, haben sich doch die Söhne Udo (Oliver Hasecke) und Hans (Till Buckert) zu allem Unglück in Wassermanns Töchter Heidi (Lisa Naumann) und Katrin (Tabea Schröer) verguckt.

Eugen Wassermanns neuste Erfindung ist eine Maschine, mit der aus Kuhmist Trinkwasser hergestellt werden kann. Er will die Lizenz meistbietend verkaufen, da sein komplettes Vermögen in dem Projekt steckt. Um den Kuhmist zu exportieren, benötigt er eine eigene Fluglinie, die „Airline Wassermann“. Um seine Pläne umzusetzen tyrannisiert Wassermann die ganze Gegend. Er geht sogar so weit, dass er seine Töchter mit reichen Geschäftsleuten verheiraten will.

Mithilfe des Bürgermeisters (Christoph Seebold) drehen Familie und Nachbarschaft den Spieß um: Ein angeblicher Scheich und ein Mexikaner sorgen trickreich dafür, dass Wassermann einen Vertrag unterzeichnet, in dem er sich unter anderem verpflichtet, nie wieder etwas zu erfinden.

Volle Igelstadthalle

Mit ihrem 23. Theaterstück sorgten die Laiendarsteller der Theatergruppe Fürstenberg am Ostersonntag nicht nur für eine proppenvolle Igelstadthalle. Sie strapazierten außerdem die Lachmuskeln ihres Publikums bis aufs Äußerste. Mit dem spaßigen Dreiakter von Daniel Kaiser, „Airline Wassermann“, hatten sie den Nerv der Theaterfreunde getroffen und erhielten am Ende donnernden Applaus


 
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